Cookies machen unser Angebot nutzerfreundlicher und effektiver.
Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
WEITERE INFORMATIONEN

Schließen

Darkviktory klärt über Chemie und Technik auf

Der megaerfolgreiche Animationskünstler Darkviktory erklärt Aufbau und Funktion einer organischen Solarzelle zur Stromerzeugung. Kurz und Knackig, alles drin.

Solar-Silizium

Die meisten Solarzellen bestehen aus polykristallinem Silizium. Es ist günstiger als monokristallines Silizium, hat aber einen geringeren Wirkungsgrad. Um es zu gewinnen, wird Quarzsand oder Quarzkies auf ca. 1.800° C erhitzt sowie Kohlen- und Chlorwasserstoff zugegeben. Nach weiteren Spaltungs- und Destillationsprozessen erhält man zu fast 100 % reines Solarsilizium.

Silizum-Säule

Solarzellen aus monokristallinem Silizium haben eine höhere Stromausbeute als polykristalline Zellen, sind aber teurer. Bei der aufwendigen Produktion wird ein kleiner Siliziumkristall in flüssiges, ca. 1.400° C heißes Silizium getaucht und – bei Drehung um die eigene Achse – langsam nach oben gezogen. Diese „wachsende“ Säule ist ein Einkristall aus hochreinem Silizium mit gleichmäßigem Kristallgitter.

Accessoire voller Spannung

Vorbei sind die Zeiten, in denen Solarzellen blau, hart und auf Hausdächern montiert waren. Bei der Organischen Photovoltaik (OPV) wandeln organische Halbleitermaterialien auf Kunststoffbasis das Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Diese neuartigen Solarzellen sind flexibel und lassen sich z. B. auf eine Umhängetasche aufbringen, um dein Handy unterwegs zu laden.

Warmes Wasser für Warmwasser

Sie ist umweltfreundlich, sitzt auf dem Dach, nutzt die Sonne, ist aber keine Photovoltaik: Solarthermie setzt auf eine besonders angenehme Energieform – die Wärme der Sonne. Ein in Röhren geführtes, frostsicheres Wasser-Glykol-Gemisch nimmt die Wärmeenergie auf und leitet sie in einem Kreislauf ins Gebäude. Darüber heizt man oder bereitet Warmwasser auf.

Volle Konzentration!

Wie viel Strom Solarzellen liefern, hängt vom eintreffenden Sonnenlicht ab. Da man aber schlecht mehr Sonne bestellen kann, bleibt nur, das vorhandene Licht stärker auf die Zellen zu lenken. Das geht dank der Chemie: In industriellen Solarparks konzentrieren spezielle Linsen aus Kunststoff das Licht auf das bis zu 1000fache, bevor es auf die Zellen trifft.

Heavy Rotation

Auf weiter Flur trotzen sie Windgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h: Die bis zu 60 Meter langen Rotorblätter der Windkrafträder bestehen aus faserverstärkten Kunststoff-Matten, die mit Harzen und Härtern getränkt, zu Rotorblättern geformt und unter Wärme gehärtet werden. Einfach ultrastabil!

Gas speichert Energie

Noch lässt sich regenerativer Strom mit Batterien nur schwierig speichern. Wasserstoff kann hier als Zwischenspeicher dienen. Bei der Elektrolyse wird dieser Strom genutzt, um Wasser in Sauerstoff und eben Wasserstoff zu spalten. Später kann der so gewonnene Wasserstoff z. B. in Brennstoffzellen Strom erzeugen.

Die Zelle für Bewegung

Brennstoffzellen – was machen die nochmal? Sie wandeln chemische in elektrische Energie um. Dazu wird an ihrem Minuspol Wasserstoff und am Pluspol Sauerstoff zugeführt. Als Ergebnis fließt Strom. Und das emissionsfrei: Bei der chemischen Reaktion in der Zelle entstehen nur noch Wasser und Wärme. Brennen tut dabei gar nichts. Klingt komisch, ist aber so.

UND
JETZT
DU!

Finde heraus, welcher Job zu dir passt!
Die Chemie bildet für ganz unterschiedliche Berufe aus. Da ist sicher auch was für dich dabei.

Zum Ausbildungsfinder
FINDE
DEIN
STUDIUM!

Auch ein Studium führt dich in die Chemie mit ihren attraktiven Jobs. Informiere dich jetzt über Studienfächer, Abschlüsse und Perspektiven!

Jetzt mehr erfahren!
Teilen
Facebook Google+ Twitter Tumblr Pinterest E-Mail